Pädophilie

Kommt aus dem Griechischen von "pais" = Kind und "philia" = Liebe. Gemeint ist aber nicht die gebende Liebe zum Kind, sondern geraubter Sex an einem wehrlosen Wesen. Der wohl berühmteste Pädophile ist Humbert Humbert aus dem Roman "Lolita" von Vladimir Nabokov. Humbert ist vierzig und verfällt der vierzehnjährigen Lolita mit Haut und Haaren. Pädophile begehren und missbrauchen Kinder. Es sind meist Männer, die Mädchen oder Jungen zum Geschlechtsverkehr zwingen. In den letzten Jahren ist diese schreckliche Perversion als Verdienst der Frauenbewegung zunehmend ins Licht der Öffentlichkeit gerückt worden. Die Zahl der entdeckten Fälle von Missbrauch nimmt zu, wenngleich die Zahl der eröffneten Verfahren oder gar Verurteilungen nach wie vor gering ist. Dies hängt unter anderem mit dem häufig engen, meist familiären Verhältnis zwischen dem missbrauchenden Täter und dem Kind zusammen. Frauen, die minderjährige Knaben (oder Mädchen) verführen, kommen selten vor.
Wohl deshalb differenziert der entsprechende Schutzparagraph des Strafgesetzbuches auch zwischen den Geschlechtern: Bis vierzehn Jahre sind alle Kinder gleich geschützt. Danach schützt das Gesetz nur noch minderjährige Mädchen. Offenbar ging der Gesetzgeber davon aus, dass ein Junge mit 15 Jahren, falls er von einer erwachsenen Frau verführt/missbraucht wird, dabei keinen Schaden nehmen könnte. Zur Gesetzgebung beim Missbrauch von Jungen durch Männer siehe Päderastie. Der Missbrauch Schutzbefohlener (zum Beispiel SchülerInnen, Auszubildende) ist gesondert im Gesetz geregelt, nicht mehr jedoch bei über 18 jährigen (Studentin-Professor Verhältnis etwa). Die Pädophilen kommunizieren per Internet, produzieren im Untergrund Magazine und Filme und lassen sich trotz hoher Strafen nicht abgeschrecken. Einige Kinderschänder fahren gerne als Sextouristen nach Asien oder Südamerika, um dort ihre Lust auszuleben.

Siehe auch: Bizarr Sex, Entjungferungsvagina, Hochzeitsmuschi, Jungfernhäutchen, Päderastie, Schulmädchen