Peitsche

Der Philosoph Friedrich Nietzsche war wahrscheinlich einer der ersten SadoMaso-Anhänger Deutschlands. Von ihm stammt der berühmte Satz: "Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht", der immer wieder gerne zitiert wird und nicht immer goutiert wird. Doch eins steht fest: Die Peitsche gehört zur Grundausstattung eines jeden, der gerne am Grat zwischen Lust und Schmerz wandert. Peitschen und Schlagen durchblutet den Körper, treibt den Adrenalinspiegel hoch und führt zur Ausschüttung von Endorphinen: damit wird der Höhepunkt schnell herbeigepeitscht. Doch Peitsche ist nicht gleich Peitsche: Ein Teppichklopfer verursacht ein ganz anderes Gefühl als ein dickes Holzlineal oder eine Reitgerte. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm am besten gefällt. Das kann allerdings ganz schön ins Geld gehen: denn billig ist so eine neunschwänzige Katze aus Leder nicht und auch ein Paddel ist nicht für einen Appel und ein Ei zu haben. Wer es billiger haben will, kann es ja einmal mit einem Ledergürtel probieren. Am besten ist es ohnehin, wenn die Peitscherei ausschließlich im Kopf stattfindet, das kostet nichts und gibt garantiert keine Striemen. Wer es stilgerecht mag, findet in einem Reiterbedarfgeschäft bestimmt sein Glück und im S/M-Handel natürlich. Und noch was: Vor der Session nicht vergessen, ein Safeword zu vereinbaren!

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