Pelz

Tierische Verführung. Ein echter Großwildjäger verführt seine Angebetete auf dem Tigerfell vor dem Kamin. Cowboys treiben es lieber auf der Kuhhaut vor dem Bett. Frauen wälzen sich weniger gern auf den Tierhäuten, sondern hüllen sich lieber in das teure Fell. Das gibt einen Hauch von Verruchtheit. Marilyn Monroe führte das ganz betörend in "Manche mögen´s heiß" vor, wo sie im Pelz übern Strand stöckelt. In letzter Zeit ist der echte Tierpelz allerdings in Verruf geraten und frivole Frauen tragen heute eher Latex als Tierhaut. Was der erotisierende Pelz noch in dem Sado/Maso-Roman "Venus im Pelz" darstellte, ist heute das sündige Gummikleid. Auch Fetische gehen mit der Mode. Als Sextoy hat der Pelz allerdings noch nicht ausgedient. Manche Frauen schwören auf die Stimulation mit einem Pelzstück: Sie reiben damit an ihrer Rose was im übrigen gar nicht so verkehrt ist, denn laut Psychopapa Sigmund Freud symbolisiert der Pelz das Schamhaar.

Siehe auch: Goldene Hand, Leder, Masturbationspad, Samt