Photografie

Fast jeder hat als Sex-Vorspiel schon Nacktphotos von sich und seinem Lover gemacht, um die pornografischen Kunstwerke später bei klarem Verstand, verschämt im Fotoladen abzuholen. Manchmal landen die hübschen Potenzbeweise dann doch wieder im Papierkorb. Aber der Kick liegt ja ohnehin beim Akt selbst. Erotische Photografie ist so alt wie die Kunst des Photografierens selbst. Derzeitige Stars auf dem Gebiet sind unter anderen Helmut Newton, der den Fetischismus hoffähig gemacht hat. Ein anderer, der in einschlägigen Magazinen zu sehen ist, ist Eric Kroll. Heiß auch das Stripteasebuch von Motohiro Katsuyama. Ein anderer Japaner, Nobuyoshi Araki fotografiert im Hurenmilieu von Tokyo und zeigt gerne Bondagesituationen. Der amerikanische Photograf Robert Mapplethorpe spielte ganz subtil mit dem Voyeur in jeden von uns: Er integrierte in seine Fotos mit Darstellungen von großen Schwänzen, Spiegel. So konnte sich der Betrachter beim Betrachten eines großen Geschlechtteils selbst zuschauen. Nicht zu vergessen den viel zu früh verstorbenen deutschen Erotikmeister Günter Blum.

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