Pin-up

Angeklebte Wichsvorlagen. Von "to pin" = anheften. Pin-ups sind Poster von vollbusigen, nackten Schönheiten, die sich der Arbeiter oder Soldat an die Innenseite seines Spinds klebte. Vor allem in den 40er und 50er Jahren in Amerika en vogue, meist blonde Schauspielerinnen mit Kegelbrüsten. Die Pin-ups kamen noch vor den Pin-Boards über den großen Teich zu uns. Der Reifenhersteller Pirelli veröffentlichte einen Kalender mit viel nackter Frau und wenig Autoreifen, der zum Kult wurde. Pin Up Girls finden sich bevorzugt in Schränken oder auch in LKW´s. Männer finden es offenbar toll, ein Abbild von aufreizender Weiblichkeit bei sich zu haben. Ob Playboy oder Hustler, die Herrenmagazine bieten das Girl des Monats immer noch zum Raustrennen und an die Wand pinnen. Heute sind die Pin-ups jedoch meist Models und posieren auch gerne flächendeckend auf Plakatwänden für jedermann. Beliebt sind vor allem die freizügigen Plakate der schwedischen Bekleidungsfirma H&M und der österreichischen Reizwäsche-Kette Palmers. Die mit ihrem Po-Pin-ups Furore machte.

Siehe auch: Bügelbrettbezug, Kalender, Magazine (erotische), Photografie, Pics, Postkarte, Voyeurismus