Prinz Albert

Untrennbarer Freund seines besten Freundes. Piercingschmuck, der durch die Harnröhrenöffnung reingeht und an der Unterseite des Glieds am Vorhautbändchen wieder austritt. Ein nicht unproblematisches Piercing, da der Ring im schlimmsten Fall die Eichel spalten kann. Außerdem stört der Prinz beim Pinkeln, so dass der Urin in alle möglichen Richtungen abgeht. Es kann auch vorkommen, dass Sexpartner so einen Ring am Pimmel abstoßend finden, andere wiederum finden es besonders erregend. Schon im Liebeslehrbuch Kamasutra wurden Penispiercings empfohlen, da sie der Frau Lust bereiten, wenn sich die Kugeln und Ringe an der Innenwand der Vagina reiben. Wie der Name Albert schon sagt, geht dieser Piercingschmuck auf eine europäische Tradition zurück. Prinz Albert war der Gatte von Queen Victoria und zu deren Regierungszeit in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts, trugen die Herren eng anliegende "Strumpfhosen". Der Prinz-Albert-Ring hatte die Aufgabe, die Schwänze der Soldaten des Königs hochzuziehen und mit einem Hosenknopf zu verbinden. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren einen "Kanzler Schröder"?

Siehe auch: Ampallang, Intimschmuck