Kammern der Begierde
Ein erotischer Ratgeber in Romanform. Ein gutaussehnedes deustches Paradepaar aus Berlin liebt sich zwar, hat aber schlechten Sex, weil sie verklemmt ist und klischeehafte Frauenbilder im Kopf hat und weil er ein gnadenloser Egoist ist, der beim Sex rücksichtslos vorgeht. Hier können Männer und Frauen lernen sich gegenseitig guten Sex zu schenken. Das Paar lernt guten Sex bei anderen Partnern. Der Roman ist dabei lustvoll zu lesen und kann auch als Wichsvorlage fungieren, allein oder als Paar. Von der Absicht her ist der Roman gelungen, sprachlich ist die Autorin leider immer wieder in die Klischeefalle getappt und redet von "triefenden Muschis" und "gierigen Lustgrotten" etc. Hier wäre eine wirklich erotische Sprache jenseits von Pornoklischees wünschenswert gewesen.



