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Über dieses Buch
Alle Geschichten drehen sich in irgendeiner Form um Autoerotik: Gernot, das Muttersöhnchen erwischt mama beim Onanieren. Nela treibts mit Blumen im Schrebergarten. Und Blaschek muß mindestens dreimal am Tag Hand an sich legen. Die Stories sind anregend, gesellschaftskritisch und satirisch, ohne sprachlichen Firlefanz, in einer entkernten, sehr unromantischen Sprache verfaßt.
Selbstgeliebt
In Sab Schönmayrs Shortstories geht es immer wieder um das Eine: um Sex mit sich selbst.
Wichsen, Onanieren, auf eigene Faust, Autoerotik...viele Bezeichnungen gibt es für das schönste und einsamste Handwerk der Welt. Fast jeder tut´s und nicht alle geben´s zu.
In Selbstgeliebt geht es zur Sache und Sie finden bestimmt auch Ihren Spaß daran.
Die Stories sind witzig geschrieben, ohne falsche Scham oder gar Moral. Das Buch ist einfach sexy, satirisch und spritzig.
Da ist zum Beispiel Nela, die es in einem Schrebergarten mit Blumen treibt, oder Frank, der Steward, der so gerne auf das Logo seiner Airline wichst oder der geplagte Blaschek, der mehrmals am Tag Hand an sich legen muß. Was ihn schon mal in Schwierigkeiten bringen kann! Und, und, und.....
Zum Lesen
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Kritiken
Die Stories von Sab Schönmayr treffen haarscharf ins Herz einer Singlegesellschaft, wo das Motto heißt: einer für mich, alle für mich. Die Autoerotik ist dabei ein lustvoller Topos für die Einsamkeit. Doch trotz aller Gesellschaftskritik sind die Texte sinnlich und verführen so manchen vielleicht zu mehr, als zu bloßem Lesen.
Radio FRO
Drehmoment und Kardinalpunkt ist die Liebe. Um sie dreht sich alles. Ob von erfüllter oder unerfüllter Liebe, ob von vorgespielter oder vorgestellter Lust, von anzüglichen Gesprächen unter Freundinnen oder nackten Tatsachen, Rede und Gedanken kreisen stets um die nach Fußball zweitschönste Nebensache der Welt. Sab Schönmayr scheut vor direkter Sprache nicht zurück, das ist ein wenig voyeuristisch, sie schleicht nicht um die Sache, das ist wenig romantisch, sie steuert mit knappen, schnellen Prosastößen auf den jeweiligen Höhepunkt zu. Wenn die Geschichten nicht romantisch angelegt waren und Voyeurismus als Symptom unserer Zeit aufgezeigt werden sollte, dann ist das gelungen und höchst kurzweilige, erotische Literatur aus weiblicher Perspektive.
Marcus J.Oswald, Oberösterreichische Kulturnachrichten
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