Erotographomanie

Buchstabensex. Die einfachste Form der Erotographomanie ist das Einritzen eines pornografischen Spruchs in eine Klotür oder das Aufsprühen von geilen Graffitis. Viele Verfasser sprühen dabei nicht nur aus der Dose, es geht ihnen dabei ab. Ein Erotographomane begeilt sich am Verfassen von Texten voller Deftigkeiten und erotischen Phantasien. Oft wird er beim Schreiben so scharf, dass ihm die Buchstaben vor den Augen verschwimmen. Diese Art des literarischen Exhibitionismus hat durch das Internet einen neuen Höhepunkt erreicht. In so genannten Chatlines kann jeder unter falschen Namen hemmungslos seiner pornografischen Schreiberei frönen.

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