Henna

Seit es Madonna vorgemacht hat, setzen auch viele Europäerinnen auf den altorientalischen Liebeszauber durch Henna. Sie bemalen sich Hände, Nabel und intimere Körperteile mit einer Paste aus der färbenden Pflanze. Das Wundermittel ist manchen als Haarfärbemittel bekannt, das die Locken oft in eine karottenfarbene Pumuckelfrisur verwandelte. Hennaornamente nennen sich Mendhi und kommen aus Indien. Aber auch bei den Arabern gilt Henna als stark erotisierend: die braunroten Motive auf der Haut sollen den Mann wie einen Magnet anziehen. Und in Marokko schreitet keine Braut zum Altar, bevor sie nicht mit Henna eingefärbt und bemalt wurde. Der Puder soll aber auch bei Impotenz helfen. Er muss nur zwei Wochen lang seinen Penis täglich mit einer Hennapaste bestreichen. Henna gibt es in Drogerien und ausländischen Fachgeschäften, beim Türken oder Marokkaner für ein paar Euro.

Siehe auch: Body-Art, Body-Paint, Mendhi