Muse

Nicht die leichte Muse hilft dem aus körperlichen Gründen impotenten Manne, sondern das gleichnamige Präparat der Pharma Firma Astra. MUSE ist die Abkürzung für Medizinisches Urethrales System zur Erektion und funktioniert als medikamentöse Erektionshilfe, die mittels Applikators in die Harnröhre geschoben wird. Der Wirkstoff ist ähnlich dem der SKAT Methode, ein Prostaglandin (Alprostadil, das über die Harnröhre in den Penis und Körper aufgenommen wird. Die benötigte Menge des Wirkstoffes (zwischen 125 und 1000 Mikrogramm) wird zunächst unter ärztlicher Kontrolle per Ultraschall ermittelt. Der Arzt untersucht den Penis und dessen Schwellkörper nach Verabreichung einer ersten Dosis und stellt dann den Patienten "ein". Der kann sich dann bei Bedarf selbst seine Dosis in die Harnröhre schieben. Diese Methode ist verglichen mit der Spritze beim SKAT wesentlich schmerzfreier.
Auch tritt die Erektion nicht sofort, sondern verzögert und damit "natürlicher" auf. Die Anwendung ist laut Hersteller diskret möglich, der Sex kann spontaner stattfinden, verglichen mit den Erektionspumpen oder der Autoinjektion. Nicht alle Männer vertragen jedoch den Wirkstoff, Schmerzen im Penis, den Hoden oder in der Harnröhre können auftreten. Achtung: Dieses Medikament ist unbedingt im Kühlschrank zu lagern und nur in der Apotheke auf Rezept zu bekommen. Auch da gilt es zu klären, ob nicht die Krankenkasse, zum Beispiel bei Altersdiabetes, die Kosten übernimmt. Wie viel der Spaß kostet, hängt von der Häufigkeit und individuellen Dosis ab.

Siehe auch: Vakuumpumpe, Viagra