Musik

Wer verliebt ist, dem hängt der Himmel voller Geigen. Musik ist sinnlich und gehört zu einem Schläferstündchen einfach dazu: die Beats erregen, beruhigen oder heizen auf. Je nachdem. Leonhard Cohen oder Celine Dion, anmachen tut das, was gefällt. Die einen turteln gern zu Blasmusik, andere halten es mit den Sex Pistols und andere fahren bei Techno ab, die ideale Musik zum rhythmischen Stoßen. Wenn im Film geküsst wird, spielt die Viola, und selbst der einfallsloseste Pornofilm lässt elektronisches Gedudel laufen, damit die Rammler-Szenen nicht zu trist rüberkommen. Oswald Kolle wiederum durfte bei seinen Aufklärungsfilmen keine erotische Hintergrundmusik verwenden, stattdessen lief unterkühlter Jazz. Damit sollte die Gefahr für die unaufgeklärte Bevölkerung reduziert werden. Ob ein bestimmtes Musikstück besonders scharf macht, hängt vom Geschmack ab. Oft ist es die Erinnerung, die wir mit einem Titel verbinden, die das Musikstück zum Aphrodisiakum macht. Erste Begegnungen finden oft in Discos statt und da ist der Klammerblues" ein softer Übergang vom kennen Lernen zum Knutschen.
Hat ein "Kühlschrank" Platz zwischen zwei Menschen, kann auch die Musik die beiden nicht zusammen antörnen. Viele Menschen mögen es, beim Sex Musik spielen zu lassen, auch wenn dann die Lustlaute weniger zu hören sind, denn die allein sind bereits eine Musik für das Ohr. Liebe und Sex spielen auch bei den Texten vieler Songs eine wichtige Rolle: ob nun Rock me baby oder Lets spend a night together bis hin zu dem berühmten Je t`aime oder Voulez vous couchez avec moi - ce soir? Titel, die schon mit der Tür ins Haus fallen.

Siehe auch: Bauchtanz, Licht, Lustschrei, Ruhe, Schlafzimmer, Zeit