Regeln

Auch im intimsten Bereich sollten ein paar Regeln beachtet werden. Die allerwichtigste Regel überhaupt lautet: Bei allen Dingen, die sexuell zwischen zwei Menschen passieren, müssen beide Partner damit einverstanden sein. Im Klartext, es darf nur jemand gepeitscht, angepinkelt oder gefesselt werden, der das auch wirklich möchte. Selbstverständlich gilt das Einverständnis auch für ganz normalen Gänseblümchensex! Falls Sie seinen Pimmel nicht lutschen möchten, vielleicht aus Ekel, darf er nicht auf Fellatio bestehen. Manchen Frauen ist es aus Hygienegründen unangenehm, vom Partner mit der Zunge befriedigt zu werden. Auch hier gilt die Regel, dass beide eine Sexualpraktik mögen müssen, um damit gemeinsam Spaß zu haben. Bei vereinbarten Qualen (S/M) gilt dies erst recht. Da ist das Safeword der Punkt, an dem das Spiel verändert oder abgebrochen werden muss. Beim ersten Mal mit einem/r neuen Partner/in im Bett heißt es daher sich vorzutasten. Was mag er/sie gerne, denn in der Regel kennen beide noch wenig Regeln miteinander.
Hinterher über das zu sprechen, was einem/r gefällt oder stört, hilft ungemein beim Sex. Wie wollen sie sonst je an Ihre Grenzen kommen? Deshalb muss der Sex ja nicht soweit geregelt sein, dass er wie ein Ritual immer gleich abläuft! Regeln beziehen sich auf die äußersten Grenzen, ansonsten ist die Phantasie zügellos. Neben dieser wichtigsten Regel "Beide müssen wollen", gibt es natürlich auch noch diverse Nebenregeln: Man sollte sich waschen, die Zähne putzen, hübsche Unterhosen anziehen, beachten, dass Frauen mehr als ein simples Rein-Raus brauchen, um zum Orgasmus zu kommen, man sollte nicht ständig fragen "War ich gut"?, man muss Präservative verwenden und Komplimente machen.

Siehe auch: Rollenspiel, Safeword, S/M-Spiele