Reinigung

Auch Gummipuppen und Dildos müssen gewachst und poliert werden. Der Sexhandel bietet dazu spezielle Reinigungsmittel an, die aber ihr Geld nicht wert sind. Diese Investition können Sie sich sparen, denn lauwarmes Wasser genügt für die meisten Toys vollkommen. Zumindest, wenn Sie das Spielzeug nur für sich selbst benutzen. Wenn das Lustmittel von mehreren verwendet wird, sollten wenn möglich Kondome übergezogen werden. Silikonspielzeug kann sogar ausgekocht oder in den Geschirrspüler gesteckt werden. Gummispielzeug hingegen wird leicht porös und ist daher nicht gut zu reinigen. Wenn das Toy einen Motor hat, muss beim Reinigen akribisch darauf geachtet werden, dass kein Wasser in den Motor oder das Batteriefach kommt. Sonst ist es sehr schnell vorbei mit der Vibration. Da empfiehlt sich ein feuchtes Tuch mit eventuell etwas Seife oder Geschirrspülmittel. Hilfsmittel, die in den After eingeführt wurden, dürfen nicht ohne Zwischenreinigung in die Scheide gesteckt werden. Anal-Instrumente müssen besonders penibel gereinigt werden, ohne dass dafür gleich Sakrotan-Spray notwendig wäre.
Dessous aus Polyester lassen sich mit 40 Grad warmen Wasser und Waschpulver säubern. Lustvolle Stücke aus Baumwolle kann man schon mit 60 Grad von Erregungssekret und Sperma befreien. Kleidung aus Latex wird mit besonderem Puder geschmeidig gehalten, denn der Schweiß in diesen Klamotten klebt und riecht. Der Handel bietet dafür spezielle Pflegesprays (etwa Latexa Spray) zur Dauerpflege an. Lackkleidung muss ebenfalls mit Wasser gesäubert werden. Für andere Liebesutensilien erkundigen Sie sich am Besten gleich beim Kauf, falls Sie das Glück haben auf eine kompetente Verkaufskraft zu stoßen, was in der Branche aber die Ausnahme ist.

Siehe auch: Dolly-Fresh, Latexa-Spray, Müll, Silikon, Talkum-Puder