Seemannsbraut

Plastikfrau für Matrosen, Fernfahrer und andere einsame Schwänze. Manche Männer brauchen zum Onanieren mehr als eine Hand. Für sie hat die Sexindustrie ein riesiges Arsenal an Plastikmuschis, Polöchern und saugenden Mündern entwickelt. Aus Plastik, Latex oder Silikon, mit Vibration und/oder Saugfunktion, mit Noppen, Piercing, Jungfrauenhäutchen oder integriertem Gleitmittel. Das Design orientiert sich zwar nah an der Realität, hautfarben mit Schamhaaren, Klitoris ist allerdings keine dabei. Vielleicht haben deswegen Männer immer wieder Probleme, das edle Stück zu finden. Wie bei den Vibratoren und Dildos wäre es an der Zeit, Röhren und Schläuche in einem frecheren Design und witzigen Farben zu entwickeln. Ein Sextoy sollte ein Zusatz und kein Ersatz sein. Ein Designobjekt zum Rumspielen eben. Das Material der meisten Seemannsbräute hält nicht, was es verspricht: die billigen Kunstvaginas reißen sehr schnell auf und landen auf dem Müll. Und dann ist doch wieder Liebe auf eigene Faust angesagt.

Siehe auch: Auto Suck, Flutschfaust, Kunstvaginas, Lustgrotte, Lusttorso, Oro-Simulator, Schwimmflügel, Taschen-Vagina, Truckerbraut