Skat

Skat wurde, als es 1983 auf den Markt kam, genauso hochgejubelt wie jetzt die Potenzpille Viagra. Skat kommt aus dem Englischen und heißt "Self kavern autoinjection therapy" und ist ein Mittel gegen Impotenz, das direkt in den Penisschaft gespritzt wird. Es entsteht eine Versteifung, die circa drei Stunden anhält und auch nach der Ejakulation stehen bleibt, was als unangenehm empfunden werden kann. Wird nur über den Arzt verschrieben. Bei längerer Anwendung kommt es zu schmerzhaften Nebenerscheinungen, da der Penis dauernd mit einer Nadel malträtiert wird. Es bildet sich mit der Zeit ein Narbengewebe. Diese Nebenwirkungen schränken den Kreis der Daueranwender ein. Die SKAT Methode sollte nur nach ärztlicher Konsultation versucht werden, die Partnerin sollte in die Therapie dieser organisch bedingten Erektionsstörung einbezogen sein. Sie sollte wissen welche Auswirkungen die Methode auf das beiderseitige Sexleben hat. Die Methode ist erst seit Anfang der 90er Jahre in Europa erhältlich, nachdem die Erprobungsphase in den USA positiv verlaufen war.

Siehe auch: MUSE, Vakuumpumpe, Viagra