Spanner

Der derzeit weltberühmteste Spanner ist wohl Sonderermittler Kenneth Starr, der am liebsten in Präsident Clintons Schwanz kriechen würde, um ja alles mitzukriegen. Spanner, meist Männer, sind Menschen, die sich am Sexleben oder auch nackten Körpern anderer begeilen. Sie schauen durch Schlüssellöcher oder stieren in Nachbars Garten. Voyeure treiben sich auch gern in Schwimmbädern und Parks rum, und nerven die Frauen mit ihren gierigen Blicken, den Schniedel immer schon in der Hand, jederzeit bereit zum Loswichsen. Deswegen werden Spanner im Volksmund oft auch Wichser genannt. Seit das Internet immer populärer wird, kann jeder zu Hause in seinen vier Wänden seinem Voyeurismus frönen. Es gibt genug Exhibitionisten da draußen, die ihr Leben mit Hilfe einer Webcam, einer Kamera, die an den Computer angeschlossen ist, ins World Wide Web einspeisen. Da kann man dann anderen Menschen beim Leben zuschauen. Aber auch Frauen spannen des Öfteren. Sie beobachten mehr oder minder heimlich andere beim Entkleiden, beim Duschen, beim Sex oder in der Toilette.
Der Reiz liegt in der "verbotenen" Beobachtung und natürlich dem gebotenen Programm. Spanner erregen sich an dem Gesehenen, masturbieren gelegentlich dabei oder danach und genießen sexuell das, was sie mit den Augen erhaschen können. Und das kann viel sein: Ob dabei mittels Feldstecher die Wohnung im Block gegenüber observiert wird, oder an einschlägigen Parkplätzen Paare beim Auto-Téte-à-tete mit Blicken verfolgt werden, ist dabei eine Frage des Geschmacks. Jeder Spanner braucht seinen persönlichen Kick. Es gibt Männer, die beobachten Frauen an Autobahnparkplätzen (ohne WC) beim Urinieren im Wald! Andere glotzen stundenlang am Strand nach weiblichen Brüsten und straffen Popos. Auch unter Schwulen gibt es diese Form des Gaffens, auch wenn es in die Nähe zum direkten Sex (siehe Klappe) kommt.

Siehe auch: Clinton-Shirt, Exhibitionismus, Frotteur, Lewinsky, Tankstelle, Voyeurismus