Strapse

Schon die Klangmalerei dieses Dessous hat etwas Reizvolles. Streng genommen sind Strapse nur die elastischen Bänder, die an einem Strumpfhaltergürtel befestigt sind. Meist nennt man aber den Gürtel und die Halter zusammen, einfach nur Strapse. Die Strumpfhalter kamen erst gegen Ende des 19.Jahrhunderts in Mode und waren ein fast unumgängliches Kleidungsstück bis ins Jahr 1968, in dem endlich die Seidenstrumpfhose erfunden wurde. Bis dahin hatte der Strapsgürtel für die wenigsten Frauen einen erotischen Beigeschmack. Die Gürtel kniffen, schnitten ein und im Winter mussten dicke lange Unterhosen über das Stück nackte Haut zwischen Strumpf und Slip gezogen werden, wollte frau sich keine Verkühlung holen. Die bunte Welt des Sex hat die Strapse jedoch überleben lassen. Heute gelten die Strumpfhalter als frivol. Zu einem sexy Underwear sind Strapse fast ein Must: Sie hängen von Korsetts, Hemdchen und Höschen und sind oft abnehmbar.
Auch zum Striptease eignen sich Strapse besonders, denn Frau braucht ewig, um sich davon zu befreien. Dazu ein Tipp: Nehmen Sie zum Strippen halterlose Strümpfe, die schnurren nämlich nicht gleich in die Kniekehle. Manche Männer fahren auf ein nostalgisches Strapsoutfit mehr ab, als auf geile Slips oder BHs. Strapsgürtel finden sie in Miederwarenabteilungen der Kaufhäuser oder im Sex Shop mit Wäscheabteilung. Die Farben reichen von Weiß, Schwarz, über Rot bis Bordeaux, Champagner oder getigert. Glatt, aus Leder, Latex oder mit Rüschen. Im Erotikdessousbereich finden Ssie auch Slips mit Strapshalter, dies sind keine reinen Strumpfhalter, sondern der Tangaslip hat Strumpfhalter. Die Größe richtet sich nach ihrer Taille. Und noch was: Ein feines Mädchen zieht den Slip drunter, ein böses zieht ihn drüber. Sonst wär nämlich der Quickie kein Quickie mehr.

Siehe auch: Dessous, Nylons, Reizwäsche, Seidenstrümpfe, Striptease, Strumpfband