Tantra

Altindische Sexmeditation, besonders für konsumgierige, hektische Europäer geeignet. Das Wort "Tantra" kommt aus dem Sanskrit und heißt verweben, ausdehnen. Das buddhistische Tantra ist ein mehrtägiges, religiöses Ritual, bei dem Spiritualität, Psyche und körperliche Liebe miteinander verwoben werden. In den 70er Jahren haben die Hippies das Tantra genauso wie Räucherstäbchen, Haschisch und Indienkleider nach Europa gebracht. Seitdem kann man Tantra und damit ist dann vorwiegend die Liebeskunst gemeint, in Workshops erlernen. Das Besondere ist, dass hier nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" Sex gemacht wird. Kreative, ausgedehnte Berührungen und intensives Atmen spielen dabei eine Rolle. Er hat stundenlang seinen Schwanz in ihr, ohne dabei kommen zu dürfen. Trainiert den Willen und transformiert die sexuelle Energie laut Tantralehre in eine göttliche.

Siehe auch: Kamasutra, PC-Muskel, Tao