Virtueller Sexshop

Der neue Markt für faule Shopper: anonym und praktisch. Schluss mit der Angst vor dem Sexshop, die Maus tuts und der Parcelservice bringt die "verbotenen" Spielsachen diskret verpackt ins Haus. Das Internet ist überhaupt die riesige Spielwiese für Erotiker und natürlich auch für Perverse: Nationale Gesetze können leicht umgangen werden. Wenn in Deutschland kein Sex mit Tieren gezeigt werden darf, juckt das heute keinen Zoophilen mehr. Schließlich gibt es die Homepage vom holländischen Nachbarn. Am schlimmsten sind die Kinderpornos, die im Netz eine weite Verbreitung gefunden haben. Wir sprechen hier aber von den vielen legalen Angeboten im Netz: Der hippe Youngster und das Girlie blättern nicht mehr geil im Katalog aus Flensburg. Sie sitzen vorm PC, klicken sich einen ab und versuchen, sich den Sex-Kick via Internet zu holen. Dort bieten Sexversender schon fast alles an und er/sie kann gucken, was die Brüder und schwestern auf der anderen Seite des Teichs für tolle Sextoys haben. Übers Internet kann der virtuelle Kunde direkt seine persönlichsten Wünsche befriedigen. Der Versand bietet auch Foren zum Debattieren und Kontakte zwischen Kunden. Die virtuellen Sexshops werden so überregional zum Treffpunkt von Gleichgesinnten, die per E-Mail abtasten können, mit wem sie es zu tun haben könnten. Eine neue Dimension.

Siehe auch: Condomeria, Hongkong, Kästner Versand, Kondomautomat, Sexshops, Verpackung